Einführung in die „Regeln der Fotografie”

Ich hoffe Sie haben aus dem ersten Teil dieser Einführung etwas mitnehmen können und auch etwas dabei gelernt. Falls es dazu noch Fragen gibt, können Sie sich gerne bei mir melden.

Und damit willkommen zum zweiten Teil der Einführung „Fotografieren lernen mal etwas anders”. Im zweiten Teil geht es etwas um fortgeschrittene Techniken um unsere Fotos noch ansprechender zu gestalten. Dazu werden wir weitere Regeln erlernen, die in der Fotografie aber nicht jedes mal unbedingt anwenden werden müssen. Wenngleich jeder diese Regeln gut kennen sollte, damit – schon während der Suche nach einem Motiv – die Möglichkeiten zur besseren Gestaltung der Szene erkannt werden. Kennen Sie diese Regeln und haben sie auch verinnerlicht, können diese natürlich auch bewusst gebrochen werden, um Fotos gezielt anders (vielleicht sogar besser) zu gestalten oder um einfach eine Szene so wie sie gerade ist festzuhalten.
[Ich denke darüber sind wir uns alle einig: Für Erinnerungs-Fotos bedarf es keiner Regeln].

Solche Regeln sollte jeder kennen, aber wer sich akribisch daran hält, kein Foto ohne Regeln macht, wird in der Fotografie keinen Spaß und auch keinen Erfolg haben. Auch keine Erinnerungen auf Papier bringen. Denn bis man alle Regeln geprüft hat, kann der ideale Moment schon wieder vorbei sein.

Übrigens, es sind schon ganze Bücher über diese Gestaltungs-Regel geschrieben worden, ob jeder der solch ein Buch gelesen hat besser fotografiert ist ungewiss. Ich werde versuchen mich kurz zu fassen, aber trotzdem die wichtigen Elemente dazu zu erklären. Es gibt noch einige Regeln mehr als die, die ich Ihnen hier aufzeige. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Einige wichtige Gestaltungshilfen [Regeln der Fotografie]

  1. Auf geraden Horizont und senkrechte Kanten achten
    Ist der Horizont gerade, wirkt das Bild ausgewogener
  2. Drittelregel (Bild in 3x3 gleiche Teile aufteilen)
    Bild wichtiger Teil sollte im Schnittpunkt von mindestens einer dieser Trennlinie sein
  3. Goldener Schnitt (Bild in 3x3 Teile im Verhältnis ca. 62:38 ≈ 5:3 aufteilen)
    Das Hauptmotiv im Goldenen Schnitt platzieren (etwas weg aus der Mitte)
  4. Führende Linien
    Lassen Sie das Auge durch führende Linien zum Hauptmotiv wandern
  5. Aufgeräumte Szene
    Wenige Bildteile um das Hauptmotiv nicht unwichtig erscheinen zu lassen
  6. Mittagszeit meiden
    Die Mittagszeit hat viel Licht und harte Schatten
  7. Hauptmotiv sollte immer scharf sein
    Immer auf das Hauptmotiv fokussieren

Diese Gestaltungsmerkmale sollen uns helfen unsere Fotos noch etwas ansprechender zu gestalten.

 

Drittelregel bzw. Goldener Schnitt und geradeer Horizont

Bei der Drittelregel, wird das Foto in 9 (3x3) gleich große Bildteile aufgeteilt. Im Goldenen Schnitt teilt man das Foto auch in 3x3 Bildteile, aber dieses mal stehen die Bildteile im Verhältnis 1:1,618. Dies bedeutet, ein größerer Bildteil verhält sich zu der Summe des 2. größeren Bildteils + dem mittleren kleineren Bildteil ungefähr im Verhältnis 3:5 zu einander (siehe Bild 1 Drittelregel und Bild 2 Goldener Schnitt weiter unten im Text).

Allgemein wird angenommen, dass alles was in solchen Verhältnissen angeordnet wird harmonischer auf uns wirkt (da wir das gut aus der Natur kennen). Deshalb sind viele Fotografierende mehr und mehr bemüht das Haupt-Motive oder auch – vor allem in der Industrie – z.B. Logos nach der Drittelregel oder dem Goldenen Schnitt auf der Fläche zu platzieren.

Da fast Jeder automatisch beim fotografieren das Haupt-Motiv in die Mitte des Suchers platziert, um ja auch alles Wichtige auf das Foto zu bekommen, führt dies automatisch dazu, dass irgendwie alle Fotos gleich aussehen. Solche Fotos werden dann auch eher als gewöhnlich, also langweilig abgestempelt.
Um dem Umstand entgegen zu wirken, versucht die Welt nun mit anderen Regeln etwas Dynamik in die Fotos zu bekommen. Und tatsächlich bei einigen Fotos ist hier eine deutliche Wirkung zu erkennen.
Aber Achtung, versteifen Sie sich nicht zu stark auf diese Regeln, so ist es z.B. bei Portraits meist besser, das Model in die Mitte oder angeschnitten an den Rand des Bildes zu platzieren. Bei Portraits liegt das ganze natürlich auch am Model selbst, je attraktiver es ist, desto irrelevanter ist wahrscheinlich dessen Platzierung im Bild. Oder bei emotionalen Fotos, kommt es eher auf das Empfinden beim betrachten an, ggf. gepaart mit den Erinnerungen, die man dazu hat.

Bei Landschaftsaufnahmen oder Fotos am Meer, haben Sie durch diese Regeln die Möglichkeit das interessantere der Szene im Bild dominieren zu lassen. So können Sie einem bedrohlich wirkenden Himmel mehr Raum auf dem Foto, gegenüber einer eher langweiligen Landschaft, geben. Damit haben Sie, trotz eher unwichtiger Landschaft, ein dynamisches interessantes Foto erzielt. Hierbei ist es auch wichtig auf einen „Gerader Horizont” zu achten. Achten Sie also darauf, dass – auch gerade wenn der Himmel noch so dramatisch wirkt – es Ihr Foto versauen kann, wenn der Übergang vom Himmel zur Landschaft nicht ausgerichtet ist.

Des weiteren haben Sie durch die außermittige Platzierung, die Möglichkeit dem Hauptmotiv mehr Raum zu geben, z.B. seinen Blick, seine Bewegung in die Ferne zu ermöglichen.

Hier zwei Bilder, einmal mit dem Haupt-Motiv angeordnet nach der Drittelregel und einmal steht das Haupt-Motiv im Goldenen Schnitt. Hier sieht man auch sehr deutlich den Raum den Charlie hat, um sich zu bewegen (Hinter sich hat er eine Bank da geht es nicht weiter [Bild 2]). Gleichzeitig haben wir in beiden Bildern dem Vordergrund [Straße], Mittelgrund [Wiese] und dem Hintergrund [Mauer] jeweils ca. 1/3 des Raumes z.V. gestellt.

Das 3.Bild (Schloss Lichtenstein), hier ist das Schloss im Goldenen Schnitt platziert, außerdem sehen wir führende Linien (die Wege! Sie führen direkt zum Hauptmotiv).
Beim letzten Bild wurde den interessanteren Wellen 2/3 Platz gegenüber dem eher unspektakulären Himmel gelassen. Die Wellen, der Strand, selbst der Horizont bilden hier wieder die Führung ins Bild hinein zu der Baumgruppe mit der Terrasse des Restaurant. Außerdem wurde auf einen geraden Horizont geachtet.

Eine Anmerkung zum Goldenen Schnitt (gilt eigentlich auch für einige der anderen Gestaltungs-Regeln der Fotografie) möchte ich hier nicht unerwähnt lassen.

Wenn jemand irgend ein Bild/Foto vor sich liegen hat und darauf die Goldene Regel anwendet, können wir sicher sein, dass sich immer ein Element auf dem Bild/Foto finden lässt, was sich der Aufteilung des Goldenen Schnitts zuordnen lässt. Dies liegt schließlich in der Natur der Sache. Denken wir nur mal an den vitruvianischer Mensch von Leonardo da Vinci. Die Gliedmaßen des dort beschriebene idealisierten Menschen haben zueinander das gleiche Verhältnis wie der Goldene Schnitt. Die Beachtung und der Umgang mit dem Goldenen Schnitt hat da eher eine historisches Bewandtnis.
Sicher ist auch, dass an vielen Stellen auf die Regel der Fotografie gänzlich verzichtet wird und trotzdem gute Ergebnisse geliefert werden. Fakt ist, dass, wenn Sie Ihrem Haupt-Motive zur einen oder anderen Seite mehr Raum lassen, also es etwas außerhalb der Mitte platzieren, wird Ihr Foto harmonischer wirken.

Und gerade deshalb machen Sie nicht jedes Foto an den Regeln fest und lassen Sie auch mal Ihrer Kreativität freien Lauf.

 

Weiter geht's mit der Regel der Führenden Linien

„Führende Linien”, was ist damit gemeint? Das ist in etwa so, wie der rote Faden der sich in einem guten Buch durch die Geschichte zieht. Dabei wird der Leser an die Hand genommen um dem richtigen Weg durch die Geschichte folgen zu können. Die selbe Aufgabe haben in der Fotografie die „Führende Linien”, sie führen den Betrachter durch das Bild.

Im 2. und 4. der folgenden Bilder habe ich Ihnen zum besseren Verständnis mal Pfeile einge­zeichnet. Wenn Sie das 1. Bild genau ansehen stellen Sie fest, das fast alle Teile im Bild, die irgendwie an eine Linie erinnern zum Zentrum auf den See zeigen. Der Betrachter wird dabei zum Beispiel durch den Weg rechts in der Bildschirmmitte direkt zum See geführt. Selbst die Wolken scheinen sich auf den See zuzubewegen (der ganze Himmel scheint wie ein Trichter, der sich im See entladen möchte.

Ich bin mir hier bewusst, das es für Anfänger*innen nicht so einfach ist diese Linien auch wirklich zu sehen, aber glauben Sie mir, mit der Zeit werden Sie – mit dem Wissen über diese „Führenden Linien” – diese auch immer öfters bei Ihrer Motiv-Suche entdecken und ggf. auch gezielt einsetzen. Es gibt etliche, auch offensichtliche führende Linie, wie z.B. Wege, Geländer oder Häuserkanten. Halten Sie bei einem gewöhnlichen Spaziergang einfach mal Ausschau danach.

Achten Sie also darauf, dass spätere Betrachter*innen des fertigen Fotos auch die Möglichkeit haben, Ihrem Weg zum eigentlichen Haupt-Motiv folgen zu können.

 

Und weiter mit dem nächsten Punkt, die „Aufgeräumte Szene”.

Hierfür möchte ich Ihnen ein Beispiel aus unserem täglichen Leben anführen. Sie haben auf Ihrem Tisch viele Dinge liegen, unter anderem auch den einen oder anderen Notizzettel, auch der, auf dem ein wichtiger Termin notiert ist. Ihr*e Partner*in hätte jetzt gerne gewusst wann den der Termin ist. „Sofort”, kommt dann aus Ihrem Mund. Aber, wo ist jetzt die Notiz? OK, nach einer kurzen Weile haben Sie ihn gefunden, alles ist gut.
Wäre Ihr Tisch aber aufgeräumt gewesen, hätten Sie Ihre(r)*m Partner*in nur sagen brauchen, die Notiz liegt auf dem Tisch. Sie sind der Fotograf und Ihr*e Partner*in ist der spätere Betrachter des Fotos.

Ziel ist es, das Haupt-Motiv (in unserem Beispiel, die Notiz) sofort erkennbar zu machen. Wird das Haupt-Motiv nicht sofort als solches wahrgenommen, schweift der Blick ab und verliert sich irgendwo im Bild, das Foto ist dann schnell uninteressant. Um dies zu verhindern versuchen wir unsere Szene aufgeräumt abzulichten, indem wir einen passenderen Blick (andere Position) auf das Motiv suchen oder einen anderen Ausschnitt wählen (näher an das Motiv herantreten oder heranzoomen). Manche Dinge kann man aber auch (ohne etwas zu beschädigen) händisch aus der Szene entfernen.

Hier ein negatives Beispiel für eine überladene Szene (die Idee war ja nachvoll­ziehbar, wir haben hier mehrere Attraktionen auf einmal). Da in der Szene zudem auch alles von Vorne bis Hinten gleich scharf ist, haben wir kein hervorgehobenes Haupt-Motiv. Sie können nicht sagen was Ihnen dabei am wichtigsten war, die verschiedenen Gebäude, der Zug, eins der Schiffe oder die Gondel. Der spätere Betrachter stellt nämlich genau diese Frage. Wenn Sie dieses Bild betrachten springt Ihr Auge hin und her wie in einem alten Ping-Pong Spiel (wer's noch kennt!?). Dieses Foto kann dann leider nur als Erinnerung an den Ausflug dienen.

Folgendes Bild hat eigentlich das gleiche Problem, Motiv 1 Schiff, Motiv 2 Stadt mit Kirche. Eine Möglichkeit dieses Problem zu umgehen ist, indem auf das wichtigere Objekt mehr Schärfe gelegt wird, bzw. der Rest durch gezielten Einsatz von einer sehr großen Blende, in stärkere Unschärfe gelegt wird. (Das Kapitel mit der richtigen Blende kommt noch...) Dadurch wird der Blick automatisch sofort auf das Schiff gelenkt.

Hier ein Beispiel, bei dem Störungen (Blätter im Vordergrund) durch gezielt verändern der Position beseitigt wurden. Einfach nur einen Schritt weiter nach Vorne. Nun sind die Blätter verschwunden, die Bäume auf der rechten Seite kommen deutlicher ins Bild und die eigentliche Szene, „die Allee”, bekommt dadurch noch mehr Bedeutung zugesprochen.

Nicht Immer lassen sich Störungen entfernen. Können diese nicht durch einen anderen Ausschnitt, andere Position oder sonstige fotografische Möglichkeiten beseitigt werden, bleibt nur damit zu leben (ggf. das Foto vielleicht gar nicht erst zu machen) oder hinterher mit Hilfe von Software zu bereinigen.

 

Die Regel die Mittagszeit zu meiden …

… habe ich Ihnen schon im ersten Teil untergejubelt. Unter dem Punkt „Was es noch zu beachten gilt”. Vermeiden Sie am Anfang das Fotografieren zur Mittagszeit. Denn zu dieser Zeit steht die Sonne am höchsten und dabei ist der Dynamikumfang (Helligkeitswerte zwischen dunklelsten und hellsten Bereichen) teilweise extrem groß. Keine Kamera ist hierbei dann noch in der Lage den gesamten Bildbereich korrekt belichtet zu erfassen. Die Kamera bzw. der Fotograf muss in solch einer Situation eine Kompromiss eingehen und bestimmen welcher Teil der Szene wichtiger ist und darauf korrekt belichten. Oder der Fotograf belichtet bewusst zu dunkel oder zu hell, weil er dadurch bei der Nachbearbeitung am PC die Fehlbelichtung besser korrigieren kann. Weitere Details dazu und wie wir zur Mittagszeit doch vernünftig fotografieren können, zeige ich Ihnen in einem späteren Kapitel.

 

Das Haupt-Motiv soll immer scharf sein!

Um dieser Regel leichter nachkommen zu können, ist es besser eine Einstellung in der Kamera zu ändern ⇒ die Autofokus-Methode stellen wir von „automatischer AF-Messfeld-Wahl” (MEHRFELD-Messung) auf Einzelfeld-AF (oft auch Spot-AF genannt) um.
Anmerkung: Es gibt weitere Einstellungen, wie z.B. Zonen, die hierfür geeignet sein können (dazu später mehr).

Warum diese Umstellung? Grund dafür ist, dass wir durch die „automatische AF-Messfeld-Wahl” nicht sicher sein können, dass unser Haupt-Motiv im Fokus liegt.

Erklärung: Bei der eingestellten „automatische AF-Messfeld-Wahl” entscheidet die Kamera weitestgehend selbstständig was fokussiert, also scharf gestellt werden soll und ggf. weniger Beachtung geschenkt wird. Dabei wird meist das der Kamera nächste Objekt, was noch scharf gestellt werden kann, in den Fokus genommen (scharf gestellt). Dieser Umstand hat wahrscheinlich manchmal ein wenig das erwartete Ergebnis – im ersten Teil der Einführung – getrübt (es sind manchmal Dinge auf dem Foto scharf, die wir gar nicht scharf haben wollten und unser Hauptmotiv ist unscharf). Um diesem Umstand entgegen zu wirken, stellen wir jetzt auf Einzelfeld-AF um. Der Einzelfeld-AF ist standardmäßig in der Mitte Ihres Sucherfeldes (das Messfeld kann bei einigen Kameras aber auch gezielt auf eine andere Stelle verschoben werden, aber dazu später mehr). Nun bestimmen wir über dieses eine Einzelfeld-AF Messfeld, wo der Schärfebereich sein soll.

Um nun der Regel gerecht zu werden, können wir folgenden Trick anwenden.

  1. Legen Sie als erstes den Fokuspunkt fest, platzieren Sie dazu Ihr Hauptmotiv im Sucherfeld in der Mitte.
  2. Stellen Sie auf Ihr Hauptmotiv scharf, indem Sie den Auslöser halb durchdrücken und halten Sie ihn gedrückt.
  3. Schwenken Sie nun Ihre Kamera so, dass Ihr Motiv etwas außerhalb der Mitte platziert ist.*
  4. Drücken Sie abschließen den Auslöser vollends durch.

*Achten Sie beim Schwenken ggf. auf den Horizont, gerade Linien und der Drittelregel. Schwenken Sie dazu die Kamera so, dass der (Masse-)Mittelpunkt Ihres Hauptmotivs im Schnittpunkt des Drittelraster bzw. Goldenen-Schnittraster zum liegen kommt (siehe weiter oben bei den Bildern mit Charlie).

 

Nun haben Sie schon mehrere dieser Regeln gleichzeitig angewandt. War doch gar nicht so schwer, oder?

Zur Erklärung: Durch die Verwendung des einzelnen Fokus Feldes haben wir der Kamera genau vorgeben können, was wir am schärfsten haben wollen. Durch das anschließende Schwenken der Kamera setzen wir unser Motiv besser in Szene. Beim Schwenken der Kamera, während wir den Auslöser halb durchgedrückt halten, bleibt der Fokus (die Schärfeebene) auf dem Punkt den wir zuvor festgelegt haben, ungeachtet dessen wo sich das Motiv danach befindet.

Der richtige Moment erwischt
Der richtige Moment erwischt durch Vor-Fokussierung

Anmerkung: Mit diesem kleinen Trick können Sie auch gezielt schärfere Schnappschüsse machen.
Fokussieren Sie dazu etwas an, das sich ungefähr im gleichen Abstand befindet wie Ihr Schnappschuss-Motiv und halten den Auslöser halb durchgedrückt fest. Sie können dabei die Kamera auch auf Ihren Schoß legen. Im richtigen Moment (z.B. wenn die spielenden Kinder gerade herschauen) heben Sie die Kamera, schwenken Sie sie auf Ihr Zielmotiv (die Kinder) und drücken den Auslöser vollends durch. Jetzt haben Sie einen unauffälligen Schnappschuss (der Kinder) gemacht, wobei das gewünschte Motiv auch wirklich scharf abgebildet ist. Dies bedarf natürlich ein wenig Übung um den richtigen Ausschnitt dann auch zu treffen und während dem Auslösen dafür zu sorgen, dass sich die Kamera nicht mehr bewegt (Verwacklungen enstehen).

 

Das ist das Ende des zweiten Kapitel „Die Anwendung von Regeln”. Bestimmt sind Sie jetzt einen Schritt weiter gekommen. Im nächsten Kapitel zeige ich Ihnen weitere gestalterische Hilfsmittel, die Ihre Fotos noch mehr aufwerten können.

Also lesen Sie gleich weiter im Kapitel 3.