Was sagt das Internet dazu?

Die Entwicklung der letzten Jahre im Internet, bevorzugt auf YouTube, sehe ich hierbei eher etwas kritisch (mehr dazu hier klicken). Die meisten, die sich dort Profi (was ist ein*e Profifotograf*in?) nennen, schlagen nur so um sich mit den eingangs erwähnten Sprüchen. Dabei sind sie aber oft sehr weit weg von einem Profifotografen. Viele dieser sogenannten Profis, verdienen ihr Geld nicht mit fotografieren (was ein Profifotograf*in hauptsächlich macht), sondern damit, Tutorials, Schulungen und Bücher mit inhaltlich selbst beigebrachtem Wissen, zu verkaufen. Oder sie machen Reklame für Hardware-Herstellern (auch wenn dies meist abgestritten wird)achten Sie mal darauf wie oft die Sponsoren namentlich genannt werden. Oder sie zeigen sogar vermehrt Themen fremde Videos, was wohl den Einschaltquoten geschuldet ist, was ich auch verstehe. Denn es ist halt so, „Aus dem Auge aus dem Sinn” und jeder muss bekannt bleiben um Geld zu verdienen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist durchaus legitim so etwas zu machen. Es ist ein Business, um mit dem Medium „Fotografie“ Geld zu verdienen. Jeder will Geld verdienen, warum nicht mit Tutorials und Schulungen. Es ist halt die Zeit der Influencer*innen und Co. und nicht mehr die Zeit der lokalen Handwerker*innen.

Es ist halt nur schade, dass die Fans solcher Influencer*innen dann Alles, was der Betreiber sagt für richtig halten, ohne zu hinterfragen ob das überhaupt sein kann. Selbst wenn ein*e Kommentator*in den Fehler benennt und sogar beweist. Übrigens solche Kommentare werden über kurz oder lang von den meisten Influencer*innen entfernt, ein Schelm wer böses dabei denkt ;-)

Aber nun genug vom Internet, zurück zum eigentlichen Thema, der Fotografie.

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